Investorinnen und Investoren stoßen auf dem Immobilienmarkt der VAE häufig auf unbekanntes Vokabular. Wir erklären Ihnen alle relevanten Fachbegriffe in klares, verständliches Deutsch. So navigieren Sie sicher und fundiert durch den Immobilienkauf, von der ersten Orientierung bis zur Schlüsselübergabe.
Makler in den VAE - dieser begleitet nicht nur den Kauf an sich, sondern unterstützt in der Nachbetreuung bis hin zur Übergabe des Projekts. Makler müssen bei einem offiziell lizensierten Maklerbüro angemeldet sein.
Reservierungsgebühr (meist 5–10 %), um die Einheit zu sichern. Vergleichbar mit einer Anzahlung in Deutschland auf ein abgesichertes Treuhandkonto.
Offizielle Maklerlizenz, die Immobilienmakler von der zuständigen Behörde (RERA-Behörde) erhalten müssen, um rechtlich Immobilien vermitteln zu dürfen.
Der Bauträger übernimmt in diesem Fall die Klimaanlagen-Kosten und es entstehen keine monatlichen Kosten hierfür.
Kosten für die Klimaanlagen-Nutzung, diese werden über die monatlichen Nebenkosten abgerechnet und vom Mieter getragen.
Staatliche Behörde, die Eigentum registriert. Jede Immobilie muss über das Dubai Land Department registriert werden.
Offizielles Mietregistrierungssystem in Dubai, das Mietverträge staatlich erfasst und rechtlich verbindlich macht.
Treuhandkonto für Neubau-Projekte. Bauträger dürfen auf das Geld erst nach einem gewissen Baufortschritt zugreifen.
Geplanter Verkaufszeitpunkt, besonders bei Neubauprojekten wichtig. Bei den meisten Bauträgern ist ein Weiterverkauf ab 30% Zahlung möglich.
In diesen Bezirken der VAE liegt volles Eigentumsrecht für den Käufer vor. Hierzu gehört auch der Boden.
Bei einem Immobilienwert ab 2.000.000 AED (463.000 EUR). Durch das Visum wird ein 10-Jahres-Aufenthalt ermöglicht - für Ehepartner und Kinder.
Übergabe der Immobilie inklusive Schlüssel. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Vermietung möglich.
Ohne Testament gilt islamisches Erbrecht. Internationale Investoren haben das Recht ein eigenes Testament zu machen.
Mehrere Eigentümer möglich, Anteile sind in der Besitzurkunde festgehalten. Verkauf nur durch Genehmigung aller eingetragener Eigentümer möglich.
Bei Neubauprojekten liegen die Kaufnebenkosten bei 4%, diese gelten als Registrierungspauschale in Dubai.
Sie dürfen eine Immobilie für einen festen Zeitraum (z. B. 30–99 Jahre) nutzen, ohne das Grundstück vollständig zu besitzen.
Möglich über VAE-Banken, Bonitätsprüfung auf Basis von Einkommen und Aufenthaltsstatus.
Bauträger bestätigt in diesem Dokument, dass keine Schulden auf der Immobilie sind. Voraussetzung für den Verkauf.
Neubauimmobilie vom Bauträger mit Ratenzahlungsplan ohne Zinsen. Es fallen keinerlei Provisionskosten an.
Vorläufige Registrierung von Neubau-Immobilie in der Bauphase, Vor-Besitzurkunde.
Ratenzahlungsmodell des Bauträgers, während der Bauphase von circa drei bis fünf Jahren und bei/nach Übergabe.
Vollmacht, damit Makler oder Anwalt den Kauf/Verkauf ohne persönliche Anwesenheit des Eigentümers abwickeln kann.
Eigentumsübertragungen oft innerhalb eines Tages beim Amt möglich. In Deutschland oft mehrere Wochen bis Monate.
Regulierungsbehörde für Makler und Bauträger (Teil des DLD-Amts).
Mietrenditen in Dubai oft 5–9 % netto, in Toplagen teils mehr. In deutschen Großstädten circa 2–3 %.
Jährliches Hausgeld, Kosten werden pro Quadratfuß berechnet und quartalsweise abgerechnet.
Eigentumsurkunde vom DLD-Amt (Ausstellung bei Fertigstellung der Immobilie).
Strom-/Wasserabrechnung muss entweder auf den Eigentümer oder Mieter registriert werden.
Leerstandsquote – wichtig für Investoren bei Renditeberechnung.
Waterfront bezeichnet Immobilien in direkter Wasserlage, die in den VAE besonders gefragt sind und oft überdurchschnittliche Preise erzielen.
Manche Bauträger versprechen garantierte Miete – Vorsicht, genau prüfen.
Keine jährliche Grundsteuer, keine Einkommensteuer auf Miete - hängt natürlich vom Wohnsitz ab.