Investieren in den Emiraten: Langzeit- oder Kurzzeitvermietung – Was lohnt sich?

Die traditionelle Vermietung auf Jahresbasis ist das solide Fundament jeder Immobilien-Anlagestrategie.

Investieren in den Emiraten: Langzeit- oder Kurzzeitvermietung – Was lohnt sich?

Die Vereinigten Arabischen Emirate, allen voran Dubai, gehören zu den dynamischsten Immobilienmärkten weltweit. Steuerfreie Mieteinnahmen, starke Migration von Expats und eine boomende Tourismusindustrie machen den Markt für deutsche Anleger attraktiv. Doch welche Vermietungsstrategie bringt mehr Rendite: die klassische Langzeitmiete oder die flexible Kurzzeitvermietung als Ferienwohnung?

1. Marktattraktivität der Emirate

• Durchschnittliche Bruttorenditen liegen im Land bei etwa 5 %–8 %, je nach Standort und Immobilientyp. Apartments schneiden meist besser ab als Villen.
• Der VAE Immobilienmarkt – insbesondere Dubai – übertrifft viele globale Metropolen mit höheren Renditen (London/New York meist unter 4 %).

2. Langzeitvermietung: Stabilität und Planbarkeit

Die traditionelle Vermietung auf Jahresbasis ist das solide Fundament jeder Immobilien-Anlagestrategie.

Vorteile:

  • Konstante Einnahmen: Mietverträge über 12 Monate reduzieren Leerstand und Risikoschwankungen.
  • Geringerer Verwaltungsaufwand: Weniger Mieterwechsel, keine tägliche Gästebetreuung.
  • Geringere Betriebskosten: Nebenkosten und Wartung werden oft vom Mieter getragen.
  • Rechtlicher Schutz: Mietverträge über RERA/Ejari bieten klare Rahmenbedingungen.

Rendite 2026:

  • Typische Bruttorenditen zwischen 5 % und 8 %.
  • Bevorzugte Gegenden für stabile Langzeitmieter sind z. B. mittlere bis familienfreundliche Viertel wie Creek Harbour.

Für wen geeignet: Anleger, die auf langfristige, risikoärmere Einnahmen und geringere operative Komplexität setzen.

3. Kurzzeitvermietung: Höhere Rendite bei mehr Aufwand

Die Vermietung über Kurzzeit­kanäle wie Airbnb, Booking.com oder lokale Agenturen ist in den UAE stark gewachsen – angefeuert durch steigende Besucherzahlen.

Vorteile:

  • Höhere Erträge: In Top-Lagen generieren Ferienwohnungen oft 8 %–12 % oder mehr Rendite.
  • Flexibilität: Preisgestaltung dynamisch je nach Saison, Events usw.
  • Persönliche Nutzung: Immobilie kann privat genutzt werden, wenn nicht vermietet.

Nachteile & Risiken:

  • Operative Kosten: Reinigung, Gästebetreuung, Lizenzierung (DTCM) und Utilities erhöhen laufende Kosten.
  • Saisonale Schwankungen: Sommermonate oder Ferienzeiten können zu Leerstand führen, wenn die Nachfrage fällt.
  • Regulatorischer Aufwand: Ferienwohnungs-Lizenz, Steuer und Tourismusabgaben sind Pflicht.

Rendite 2026:

  • Durchschnittliche Bruttorenditen in Top-Touristengegenden: 8 %–12 %.
  • In absoluten Spitzenlagen liegt der Vorteil gegenüber Langzeitmodellen oft bei etwa 1,5 – 2 Prozentpunkten mehr Brutto-Rendite.

Für wen geeignet: strategisch aktive Investoren, die Zeit und/oder professionelle Management-Partnerschaften einsetzen können.

4. Standortwahl entscheidet Rendite

Nicht jede Immobilie eignet sich gleichermaßen für beide Strategien:

📍 Top-Lagen für Kurzzeitvermietung

  • Dubai Marina, Downtown Dubai, Palm Jumeirah: hohe touristische Nachfrage → stärkere Mietpreise.

📍 Attraktive Segmente für Langzeitmieter

  • Jumeirah Village Circle, Dubai Silicon Oasis, Business Bay: starke Expat-Mieterbasis.

5. Fazit: Was lohnt sich für Sie als deutscher Investor?

Bottom Line:
📌 Kurzzeitvermietung bietet höhere Rendite-Chancen, setzt aber mehr operative Kapazitäten und Lizenz-Know-how voraus.
📌 Langzeitvermietung bleibt die risikoärmere Option für Anleger, die ein stabiles, langfristiges Einkommen ohne hohe tägliche Betreuung bevorzugen.

Investitionstipp für Deutsche

✔ Profitieren Sie von der steuerfreien Umgebung und vergleichen Sie Immobilienrenditen auch international.
✔ Prüfen Sie professionelle Immobilien- und Mietverwalter vor Ort für Short-Let-Strategien.
✔ Achten Sie auf Lage, Ausstattung, Service-Charges und regulatorische Anforderungen.
✔ Kalkulieren Sie konservativ: Nach Management-Kosten und saisonalen Schwankungen ist der Nettovorteil oft kleiner als der Bruttobetrag suggeriert.

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