Welche laufenden Nebenkosten fallen bei Immobilien in Dubai an? Ein Überblick für deutsche Investoren zur realistischen Renditeberechnung.

Im Gegensatz zu Deutschland erhebt Dubai keine jährliche Grundsteuer auf Immobilienbesitz. Dieser Punkt allein verbessert die Nettorendite spürbar. Stattdessen existieren einige klar definierte und transparente laufende Kosten, die für Eigentümer relevant sind.
Die sogenannten Service Charges stellen den größten Teil der jährlichen Nebenkosten dar. Sie decken die Instandhaltung und den Betrieb gemeinschaftlicher Bereiche wie Aufzüge, Sicherheitsdienste, Pools, Fitnessbereiche, Reinigung und Verwaltung ab. Die Service Charges berechnen sich, wie folgt: SC pro sqft x sqft (Beispiel 18 AED pro sqft x 850 sqft = 15.300 AED jährlich)
Je nach Lage, Gebäudequalität und Ausstattung bewegen sich diese Gebühren typischerweise in folgenden Bereichen:
Für Investoren ist entscheidend, diese Kosten bereits bei der Kaufentscheidung in die Nettorendite einzubeziehen.
Dubai erhebt eine sogenannte Housing Fee in Höhe von 5 Prozent der Jahresmiete bzw. des geschätzten Mietwertes der Immobilie. In der Praxis wird diese Gebühr bei vermieteten Objekten fast immer vom Mieter getragen und über die Strom- und Wasserrechnung abgerechnet. Für klassische Kapitalanleger stellt sie daher meist keinen echten Kostenfaktor dar.
Zusätzlich fallen laufende Kosten für Strom, Wasser, gegebenenfalls zentrale Kühlung sowie Internet und Telekommunikation an. Diese Ausgaben sind stark vom individuellen Verbrauch und vom Kühlsystem des Gebäudes abhängig. Diese werden vom Mieter gezahlt.
Unabhängig von den Service Charges sollten Eigentümer ein jährliches Budget für kleinere Reparaturen, technische Wartung (z. B. Klimaanlage) sowie Versicherungen einplanen, sofern diese nicht bereits im Gemeinschaftsentgelt enthalten sind. Ein realistischer Richtwert liegt hier bei etwa 2.500 bis 5.000 AED pro Jahr.
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